Nach der Feststellung am Wochenende, dass Clubs mit Gipsfuß und Krücken nicht so recht hammonieren, geht es mal wieder ans Schreiben, das funktioniert eindeutig besser mit oben genanntem zusammen, da die Synapsen soweit noch ganz gut schalten. Nachdem ich eben ein letztes, leckeres Mahl von meinen aktuellen Lieblingsbringdienst gekillt habe, wird sich nun mal so langsam auf die für Morgen geplante OP vorbereitet, das heißt ab jetzt nichts mehr zu Essen bis Morgen Abend, aber so eine kleine Diät hat ja nun noch nie geschadet. Ja richtig, ich verbringe meine Pfingstferien mit Vollpension – allerdings leider im Krankenhaus. Ich hoffe mal, dass ich da dann aber Donnerstag (oder vielleicht hoffentlich schon Mittwoch) wieder raus bin, da ich verständlicherweise nicht so wirklich Lust auf Krankenhaus habe. Aber was will man da schon groß machen, der Fuß mus halt reppariert werden. Das Gute (falls man das so nennen kann) ist dann allerdings auch, dass die ganze Knorpelkacke, die sich da so über die Jahre mit angesammelt hat und vor deren Rausopperation ich mich die letzten Monate immer erfolgreich gedrückt habe (2 Mal einen Termin einen Tag vorher abgesagt… da freut sich die Uniklinik, wenn man da immer schön den Terminkalender durcheinander bringt) auch gleich mit rauskommt. Die nächste eindeutige Verbesserung durch die OP sollte dann auch noch sein, dass ich meinen – inzwischen fast liebgewonnen – Gips loswerde und stattdessen eine schöne Schraube in den Fuß bekomme, ich will ja auch mal so einen geilen Schlüsselanhänger haben wie der Kagens, auch wenn da Platten im Prinzip besser für taugen. Was mich aber wirklich wurmt, ist dass ich die lange geplante Pfingsttour in die Schweiz zum Drüke leider versäumen muss, aber da kann man halt nichts machen, ich wünsche den Homeboys aber natürlich trotzdem eine schöne Tour. Nächstes mal bin ich auf aller jedensten mit an Bo(a)rd und der Sommer kommt ja noch…
Kommen wir mal nun zu erfreulicheren Sachen und zwar dem „Bad Dog Riddim“. Falls es hier neben mir noch irgendwelche anderen Freunde des gepflegten Dancehalls gibt, dann ist eben jener „Bad Dog Riddim“ absolutes Pflichtmaterial. Von Soundquake wird der Riddim schon seit einiger Zeit auf sämtlichen Dances mit leider eher schwachen Erfolg halb todgespielt, aber wenn man sich die Selection mal in Ruhe zu Gemüte führt, muss man sagen, dass der Riddim genau das wert ist. Vielleicht nicht der beste Tune um wild auf der Tanzfläche rumzuhüpfen wie es beispielsweise der „Wipe Out“ war oder noch ist, aber wer einmal Bounty’s „Killa Talk“ gehört hat und danach das Dingen nicht komplett abfeiert – nun ja… Wie gesagt, vielleicht nicht zu 100% tanzflächentauglich, aber musikalisch das meiner Meinung nach mit Abstand fetteste Dancehall Brett seit Baby Cham’s „Ghetto Story“. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Dingen auch noch ein bisschen hält. Wenn ich einmal gerade topaktuell unterwegs bin, schicke ich noch direkt eine weitere Empfehlung hinterher, diesmal allerdings aus der Reggae-Ecke und zwar den guten Herrn „(Mr) Perfect“. Auch wenn ich das Album (Giddimani) noch nicht gehört habe, bin ich auf jeden Fall davon überzeugt, dass es ein Knaller ist, da der Gute sämtliche Roots Riddims der letzten Zeit mal komplett auseinader genommen hat. Wer dem Braten nicht so richtig traut, der soll sich mal bitte „Hand Cart Bwoy“ anhören und sich dann nochmal hier melden. Meiner Meinung nach auf jeden Fall großes Kino und ich wage mal die Prognose, dass man von dem gute Herrn noch einiges hören wird. Eine letzte aktuelle Empfehlung wäre dann noch Natty King’s „Real Herbalist“, ein einfacher, schlichter und fetter Ganja-Tune.
Das war es dann mal so weit von mir, ich melde mich wieder, wenn ich zurück bin.
Peace