Dienstag Nachmittag ging es dann also erstmal ins Krankenhaus. Nach 3 Stunden warten, weil sämtliche Memmen aus ganz Hannover („Ohh, ich glaub ich hab mir das Handgelenk verstaucht“) die Notaufnahme blockiert haben, gab es dann die Diagnose: Am Schienbeinansatz am Sprunggelenk ist ein Keil am Schienbein herausgebrochen. Der Keil steht aber immerhin gerade darin. Möglichkeiten: Entweder Morgen früh opperieren lassen und den Kram schön fachgerecht zusammenschrauben lassen (2 Wochen Gips) oder das ganze einfach so heilen lassen (4 Wochen Gips). Nun ja, ich weiß es noch nicht, das werde ich morgen früh mal spontan entscheiden. Scheiße ist es aber so oder so. Apropos scheiße: Das Nordstadtkrankenhaus! Sowas hab ich echt noch nicht gesehen. Die wartende Patienten ware wirklich durch die Bank weg Vollasis. Also so richtige. Einer hatte eine große Platzwunde am Auge („Boah, der Wichser hat mir voll einen auffe Fresse gehauen!“), ein anderer (mit krassen Knast-Tattoos übrigens) ging zwischen den Behandlungen immer wieder raus um Schnaps zu saufen. Echt verrückt, aber die Ärzte und Schwestern waren dafür wirklich sehr nett, muss man ja auch mal sagen.