Also, wie fange ich das jetzt an? Vielleicht kennt das ja noch jemand (oder ich habe da ein kleines psychisches Problem?). Meistens geht es so los, man liegt im Bett, guckt Fernsehen und killt dabei aus reiner Langeweile mal so eben 2-3 Flaschen Wasser, Cola oder wasauchimmer (das Problem ist nebenbei auch hinlänglich bekannt nach langen Party Abenden mit zuviel Bier). Man schaltet auf jeden Fall dann mal den Fernseher aus und will pennen und schon meldet sich so langsam die Blase. Nun ja, das unterdrückt man erstmal, weil man ja schlafen will und zu müde ist, jetzt extra aufzustehen. Die Blase gibt aber nicht nach, also muss man, falls man irgendwann mal einschlafen will, doch pinkeln gehen. Nun ja, so weit so unproblematisch. Jetzt legt man sich wieder ins Bett, will schlafen und das Spielchen geht von vorne los. Erst ein bisschen, dann etwas mehr und ehe man sich versieht, sitzt man schon wieder auf dem Locus. Blöde Sache ist das. Vor allem, wenn es dann noch mehrfach passiert (aber dafür muss man ehrlich gesagt nun wirklich schon viel getrunken haben – soll aber vorkommen). Dieses Problem ist ja eigentlich nur bei Frauen bis jetzt erforscht, die, sobald man mit dem Auto auf der Autobahn ist, sofort pinkeln müssen (siehe Mario Barth, ich bin jetzt aber zu faul, das richtige Video bei youtube rauszusuchen). Aber jetzt kommts: Ich habe die Lösung gefunden! Wohlgemerkt: ich habe sie noch NICHT ausprobiert! Wie ich da also gestern so lag und nicht schafen konnte, weil die Blase auf Dauerfeuer gestellt hat, sah ich im Halbdunkel des Bahnhoflichts, welches über meinem Zimmer lag (boah, wasn Satz… warum schreibe ich eigentlich keine Romane?) eine leere Punika Glasflasche, die nicht ganz unschuldig an meinem Dilemma war (JAAAA, die mit Superschluck wohlgemerkt). Also warum nicht mal das Problem einfach lösen, ohne aufzustehen? Darf man im Krankenhaus ja auch. Und der absolute Clou an der Sache und auch besonders zu empfehlen, wenn der Alkohol an dem Problem Schuld war, ist der nächste Morgen (wie gesagt, ich betone nochmal, dass ich es noch NICHT ausprobiert habe), besonders, wenn man auch noch höher als Erdgeschoss wohnt. Also kann man sich dann die – nennen wir das Kind doch mal beim Namen – Pissflasche nehmen und schön aus dem Fenster irgendeinem Spasti auf den Kopp kippen. Ja Freunde, so sollte auch der allertrübste Morgen noch mit einem schönen Lacher anfangen und man hat seinen Kater schon fast vergessen, bevor er einsetzt. Falls also jemand Lust hat, das mal auszuprobieren, nehme ich gerne Erfahrungsberichte entgegen.